7.7.2021 |
Wir wollten frei sein – Musik und Haft in der DDR

x ray
Am 28. August 2021 in der Gedenkstätte Hohenschönhausen: Sonderführungen, Podium und ein Open-Air-Konzert mit Christian Kunert und Salli Sallmann

Musik, Haft und Zensur in der DDR – Was haben Sie für „Ihre“ Musik riskiert?“

Samstag, 28.08.2021, 11.00 bis 19.00 Uhr

Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen
Genslerstraße 66, 13055 Berlin

Was haben die Menschen für „Ihre“ Musik in der DDR riskiert? Wozu waren Sie bereit? Welche Erfahrungen haben Sie mit unerwünschter Musik, ihrem Schmuggel und ihrer Zensur gemacht? Welche illegalen Konzerte, Tonträger oder sonstige Treffen haben Sie besonders bewegt?

Am 28. August 2021 veranstaltet die Gedenkstätte Hohenschönhausen einen ganzen Tag zum Thema Haft und Musik in der DDR mit Konzert, Filmen und Vorträgen. Vom 13. August bis zum 5. September 2021 präsentiert der Fachhandel für Ereignisse die Ausstellung Bone Music in der Villa Heike in Hohenschönhausen.

Die Ausstellung handelt von mutigen jungen Menschen in der UdSSR der 1950-er Jahre, die verbotene Musik nach St. Petersburg schmuggelten, um sie dort auf Röntgenbilder zu pressen und so illegal vertreiben zu können. Ähnlich wie in der Sowjetunion, war Musik in der DDR einer strikten Zensur unterworfen: Die Lektoratskommission entschied über Musik im Radio. Das einzige Label für Popularmusik Amiga über Genehmigung von Aufnahmen auf Tonträgern. Kassetten aus dem Westen verschwanden an der Grenze. Konzerte mit systemkritischer Musik waren verboten.

Der Tag ist eine Kooperation mit dem buero doering  - Fachhandel für Ereignisse, der Robert-Havemann-Gesellschaft und der Bundesstiftung Aufarbeitung.

Fachhandel fuer Ereignisse schwarz transparent

 

 

Logo RHG

 

 

Logo Fahne rechts Office RGB
 

 

Der Eintritt ist frei.

Foto: X-Ray-Platte - Mutige jungen Menschen in der UdSSR der 1950-er Jahre schmuggelten verbotene Musik nach St. Petersburg, um sie dort auf Röntgenbilder zu pressen und so illegal vertreiben zu können. © The Bureau of Lost Culture