Tag des offenen Denkmals 2022

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Foto: ©go2know 

"Spurensuche. Unterwegs mit der Denkmalpflege"

Führungen und Konzert

Samstag/Sonntag, 10./11.09.2022

Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen
Genslerstraße 66, 13055 Berlin

Die Gebäude des einstigen Untersuchungsgefängnisses des Ministeriums für Staatssicherheit stehen seit 1992 unter Denkmalschutz, seit 1994 befindet sich hier eine Gedenkstätte. Am authentischen Ort wird über die Formen und Folgen politischer Verfolgung in der SED-Diktatur informiert. Auf dem Gelände des ehemaligen Gefängnisses können die historischen Gebäude besichtigt werden.

KONZERT
(Wegen möglicher Unwetter nach Drinnen verlegt)

Sonntag, 11.9. um 14:30 Uhr

Einer von Tausend. Eine Berliner Geschichte.

Detlef Jablonski erzählt seine Erlebnisse als „unfreiwilliger Staatsfeind“ der DDR.

In Kooperation mit der Robert-Havemann-Gesellschaft

Freier Eintritt

Führungen

Freier Eintritt, Anmeldung erforderlich

Das Stasi-Gefängnis

Samstag, 10.9. und Sonntag, 11.9.
Führung: 10 bis 16:20 Uhr,  aller 20 Minuten, Online-Reservierung notwendig mit dem Stichwort "Tag des Offenen Denkmals"

Dauer: 90 Minuten

Ehemalige Häftlinge und Historiker führen die Besucher durch die frühere Untersuchungshaftanstalt des DDR-Staatssicherheitsdienstes. Die Besucherinnen und Besucher erhalten Einblick in die Geschichte des Gefängnisses und der politischen Haft und Verfolgung in der DDR und können Teile der historischen Gefängnisgebäude besichtigen, die seit 1992 unter Denkmalschutz stehen.

„STAHLBETON UND KUPFER – EIN ARCHITEKTONISCHER STREIFZUG DURCH DEN SPERRBEZIRK“

Samstag, 10.9. um 11:40 und 14:40 Uhr, Online-Reservierung notwendig mit dem Stichwort "Tag des Offenen Denkmals"

Dauer: 45 Minuten

Der militärische Sperrbezirk „Dienstkomplex Freienwalder Straße“ befand sich von 1951 bis 1990 in der Hand des Ministeriums für Staatssicherheit. In dieser Zeit wurden unterschiedliche Funktionsbauten im Areal errichtet. In der Führung betrachten wir den Sperrbezirk im Spiegel der Architektur der DDR und erkunden gemeinsam bauliche und überwachungstechnische Aspekte ausgewählter Gebäude.

Maschinenfabrik Richard Heike – Villa Heike

In Kooperation mit Christof Schubert Architekten

Freienwalder Str. 17, 13055 Berlin

Sonntag, 11.9. um 10, 11:15, 12:30 und 14:15 Uhr, Die Gruppengröße ist auf 25 Personen begrenzt. Reservierung bis zum 10.9. , 16 Uhr, unter veranstaltungen@stiftung-hsh.de

Dauer: 60 Minuten

Die Villa wurde 1910 für den Fabrikanten Richard Heike als multifunktionales Gebäude mit 9,5 m hohem Vestibül, Ausstellungshalle, Büros und Fabrikantenwohnung erbaut. Als früher Stahlbeton-Skelettbau stellt sie ein Zeugnis des Umbruchs zur Moderne dar und ist durch Einflüsse von Historismus bis Art déco gekennzeichnet. Ab 1945 befand sich hier zeitweise das geheime NS-Archiv der Stasi. Nach Leerstand und Sanierung fand Anfang 2019 die Einweihung als Atelier- und Bürohaus statt.

Ausstellung

Samstag, 10.9. und Sonntag, 11.9.

"Inhaftiert in Hohenschönhausen - Zeugnisse politischer Verfolgung 1945-89"