5.3.2019 | Vorankündigung

Titelbild Stasi Ausstellung
Die allumfassende Überwachung durch den DDR-Staatssicherheitsdienst ist ab dem 29. März Thema der neuen Ausstellung "Stasi in Berlin" der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen. Auf einer 170 qm großen Karte von Berlin erfahren Besucher mit Hilfe von Tablets, wo die Geheimpolizei aktiv war. Zahlreiche Fallbeispiele machen das Schicksal von Betroffenen fassbar.

Stasi in Berlin

Überwachung und Repression in Ost und West

Ausstellungseröffnung

Donnerstag, 28. März 2019, 18 Uhr

Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen
Genslerstr. 66, 13055 Berlin

Das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) war – gemessen an der Bevölkerungszahl der DDR – der größte geheime Sicherheitsapparat der Welt. In Berlin war die Anzahl der MfS-Mitarbeiter besonders hoch. Im Ostteil der Stadt unterhielt die Stasi eine große Zahl von geheimen Dienstobjekten, Stützpunkten und tausende „konspirative Wohnungen“. Auch in West-Berlin war das MfS erstaunlich aktiv. Noch heute lassen sich zahlreiche Spuren der Stasi im Stadtbild entdecken.

Die multimediale Ausstellung der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen beleuchtet die verborgene Infrastruktur der Überwachung und Verfolgung. Sie legt die konkreten Mittel und Methoden offen, mit denen die Stasi versuchte, die Stadt und die Bevölkerung unter Kontrolle zu halten. Mittelpunkt der Ausstellung ist eine 170 Quadratmeter große begehbare Luftaufnahme Berlins. Filme, Fotos und Dokumente ermöglichen Besucherinnen und Besuchern, Vergangenes in der Gegenwart zu verorten und eröffnen einen völlig neuen Blick auf die Stadt.

Bis 31. März 2020, täglich 9 bis 18 Uhr. Eintritt frei.

Programm

Begrüßung

Jörg Arndt, komm. Vorstand der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen

Grußwort

Dr. Klaus Lederer, Senator für Kultur und Europa Berlin

Einführung

Ulrike Poppe, DDR-Bürgerrechtlerin und ehemalige Beauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur (LAkD)

Andreas Engwert, Kurator

Dr. Michael Schäbitz, Projektleiter

Anmeldung unter veranstaltungen@stiftung-hsh.de

oder unter 030/ 986 082 403