Verborgene Orte

Keibelstrasse

Sonderführungen durch das Ostberliner Polizeigefängnis

Führungen mit ehemaligen Inhaftierten

Montag, 13. August 2018, 10 bis 16 Uhr

Treffpunkt: Keibelstraße 36, 10178 Berlin

Unweit des Alexanderplatzes liegt einer der bedrückendsten Orte Berlins: das ehemalige Ost-Berliner Polizeigefängnis an der Keibelstraße. Versteckt hinter einer Klinkerfassade, diente es fast 40 Jahre lang dazu, in der SED-Diktatur Menschen wegzusperren oder zu verhören. Auf sieben Etagen türmen sich rund 140 Zellen – ein architektonisches Zeugnis der Unterdrückung, das seit mehr als zwei Jahrzehnten leer steht.

Die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen setzt sich seit 2011 dafür ein, das DDR-Gefängnis für Besucher zu öffnen. Entsprechende Konzepte liegen seit langem beim Berliner Senat. Am 13. August 2018 besteht eine der seltenen Möglichkeiten, das Gefängnis in Begleitung ehemaliger Inhaftierter zu besichtigen. Anlass ist der Bau der Berliner Mauer vor 57 Jahren, der damals in diesem Gebäude organisiert wurde.

Termine

Wir bieten Führungen zwischen 10 und 16 Uhr zu jeder vollen Stunde an. Sie sind auf maximal 25 Personen pro Gruppe beschränkt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Rundgänge sind kostenfrei.

In Kooperation mit der Union der Opferverbände kommunistischer Gewaltherrschaft (UOKG)