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Perspektiv.Wechsel
Jugendliche bei einem Seminar

Bildungsprojekt

Perspektiv.Wechsel

Migrantische Sichtweisen auf die Zentrale Untersuchungshaftanstalt des Ministeriums für Staatssicherheit

Das Projekt "Perspektiv.Wechsel" beleuchtet migrantische Sichtweisen auf die Untersuchungshaftanstalt Berlin-Hohenschönhausen. Im Rahmen des Bundesprogramms “Jugend erinnert” entwickeln junge Menschen eigene, forschende Zugänge zu Haftbiografien von Menschen mit Migrationshintergrund. Das Projekt beleuchtet damit den Umgang der DDR und insbesondere der Stasi mit Anders- und Fremdsein sowie die Formen der Selbstbehauptung dieser Menschen jenseits der Mehrheitsgesellschaft. Daraus entstehen neue Formate und Zugänge für ein junges und diverses Publikum. 

Mit einem passgenauen Bildungsprogramm begleitet das Projekt junge Menschen aus Berlin-Lichtenberg pädagogisch, methodisch und inhaltlich auf ihrer individuellen Forschungsreise. Ziel ist es, sie zu befähigen und zu ermutigen, eigene Interessen einzubringen und daraus eigenständige Fragestellungen zu entwickeln. Expertinnen und Experten vermitteln hierfür zentrale Kompetenzen und Wissen – unter anderem zur Arbeit mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, mit historischen Quellen sowie zur Arbeit in Archiven. Auf diese Weise entsteht nicht nur ein forschender Zugang zu Themen rund um politische Haft und Migration, sondern auch Raum für Sichtweisen und Erfahrungen junger Menschen im Kontext aktueller gesellschaftlicher Fragen.  

Gemeinsam mit jungen Menschen werden Bildungsmaterialien in mehreren Sprachen und Einfacher Sprache entwickelt. Den Abschluss bildet eine von den jungen Menschen konzipierte Ausstellung, die ihre individuellen Zugänge und Perspektiven widerspiegelt.  


Kontakt

Friedemann Schwenzer

Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Projekt “Perspektiv.Wechsel”

Tel +49 30 98 60 82 442
f.schwenzer@stiftung-hsh.de


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