Führungen

Führungen durch die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen werden von ehemaligen politischen Gefangenen und Historikerinnen und Historikern durchgeführt.

Achtung: Um der weiteren Ausbreitung des Corona-Virus vorzubeugen, bleibt auch die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen ab Montag, dem 2. November bis vorerst zum 30. November für den Besucherverkehr geschlossen. In dieser Zeit finden keine Führungen und Seminare statt und unsere Ausstellungen bleiben geschlossen.

Führungsentgelt
Normaltarif 6,00 Euro
Ermäßigt 3,00 Euro
Schüler 1,00 Euro

Der ermäßigte Tarif gilt für Studenten, Azubis, Schwerbehinderte, Inhaber des berlinpass, ALG 1/2-Empfänger, Erwerbslose, Bundesfreiwilligendienstleistende und Mitglieder von Opferverbänden politisch Verfolgter in der DDR.

Bitte beachten Sie, dass momentan nur Barzahlung möglich ist.

Kontakt

Besucherdienst
Tel.: 030 / 98 60 82-30
Fax: 030 / 98 60 82-36
E-Mail: besucherdienst [at] stiftung-hsh.de

  • Gruppen ab sieben Personen

    Für Gruppen ab 7 Personen ist eine Anmeldung erforderlich.

    Gruppenführungen finden täglich zwischen 8.45 und 16.30 Uhr (Winter) bzw. 18.30 Uhr (Sommer) statt.

    Dauer: 90 Minuten

    Wegen Restaurierungs- und Umbaumaßnahmen im Zellentrakt und in den Vernehmerräumen (Neubau) ist zwischen Juli 2019 und Dezember 2020 der Führungsbetrieb nur eingeschränkt möglich. Wir bitte um Ihr Verständnis, dass vorübergehend nur eine begrenzte Anzahl von Buchungen angenommen werden kann. Ihre Anfragen werden nach dem Eingangsdatum berücksichtigt.      

    Bei Schülergruppen mit mehr als 25 Personen müssen zwei Erwachsene die Führung begleiten. Möchten Sie eine fremdsprachige Schülergruppe für einen deutschen Rundgang anmelden, bedenken Sie bitte, dass deren Sprachkenntnisse unter Umständen nicht ausreichend sind. Nur eine realistische Einschätzung Ihrer Schülergruppe garantiert einen informativen und aufschlussreichen Aufenthalt in der Gedenkstätte. Wir empfehlen, dass Schülergruppen erst ab der 9. Klassenstufe an einem Rundgang teilnehmen sollten. Jüngere Schüler*innen sind häufig von Ort und Thema überfordert.

    Preise
    Normaltarif: Für jeweils 25 angemeldete Teilnehmer pauschal 85 Euro
    Ermäßigter Tarif: Für jeweils 25 angemeldete Teilnehmer pauschal 70 Euro
    Schüler: Für jeweils 25 angemeldete Teilnehmer pauschal 25 Euro

    Der ermäßigte Tarif gilt für Studenten, Auszubildende, Schwerbehinderte, ALG 1/2-Empfänger, Erwerbslose, Bundesfreiwilligendienstleistende und Mitglieder von Opferverbänden politisch Verfolgter in der DDR.

    Bitte beachten Sie, dass vor Ort momentan nur Bar- und EC-Zahlung möglich ist.

    Kontakt

    Besucherdienst
    Tel.: 030 / 98 60 82-30
    Fax: 030 / 98 60 82-36
    besucherdienst [at] stiftung-hsh.de

  • Wie kommen Sie zu uns?

    Mit der Straßenbahn M5 ab S/U-Bhf Alexanderplatz oder S-Bhf Landsberger Allee (Richtung Hohenschönhausen/Zingster Straße) bis Freienwalder Straße.
    Download: Info der BVG

    Mit der Straßenbahn M6 ab S/U-Bhf Alexanderplatz oder S-Bhf Landsberger Allee (in Richtung Hellersdorf/Riesaer Straße) bis Genslerstraße.
    Mit der Straßenbahn 16 ab S/U-Bhf Frankfurter Allee (Richtung Ahrensfelde) bis Genslerstraße.
    Download: Info der BVG

    Mit dem Bus 256 ab S/U-Bhf Lichtenberg (Richtung Wartenberg) bis Große-Leege-Straße / Freienwalder Straße.
    Download: Info der BVG

    Anfahrtsskizze

    Bitte fahren Sie nicht mit der S-Bahn zum S-Bhf Hohenschönhausen. Eine genaue Fahrplanauskunft erhalten Sie auch direkt bei der BVG.

    Wir bitten alle Busfahrer, die ausgeschilderten Busparkplätze in der Freienwalder Straße und in der Genslerstraße zu benutzen. Mit Rücksicht auf die Anwohner bitten wir darum, die Motoren nicht unnötig im Leerlauf laufen zu lassen. Vielen Dank!

    Falls Sie im Anschluß die Forschungs- und Gedenkstätte Normannenstraße besuchen möchten, finden Sie hier weitere Informationen.

  • Wichtige Hinweise zum Ablauf der Führung

    Die Gedenkstättenbesucher erhalten zunächst eine etwa halbstündige filmische Einführung (nach Verfügbarkeit). Dabei geht es um die 44-jährige Geschichte des Haftgeländes und seine Rolle im System der politischen Verfolgung in der DDR. Anschließend werden die Besucher in das Kellergefängnis, das sogenannte U-Boot geführt. Hier steht die Repression der frühen Jahre im Vordergrund. Danach erfolgt die Besichtigung des 1960 fertiggestellten neuen Gefängnisses. Hier können die Besucher alle Stationen der Untersuchungshaft – von der Einlieferung über die erkennungsdienstliche Behandlung bis zur Vernehmung – nachvollziehen. Der Rundgang endet im Bereich der sogenannten Tigerkäfige, wo die Praxis des überwachten ”Freigangs” erklärt wird.

    Die in der Regel 90-minütigen Führungen werden von mehr als 90 Honorarreferenten durchgeführt. Viele von ihnen sind Zeitzeugen, die auch aus eigenem Erleben über das Gefängnis berichten können. Sie repräsentieren unterschiedliche Verfolgungsperioden und Haftgründe, sodass sie über ein breites Spektrum politischer Verfolgung in der DDR Auskunft geben können. Im Rahmen weiterer Bildungsangebote der Gedenkstätte stehen sie auch für längere Zeitzeugengespräche zur Verfügung.

    Die Führungen werden von Zeitzeugen und Historikern durchgeführt. Da eine begrenzte Anzahl von ehemaligen Häftlingen zur Verfügung steht, können wir leider nicht garantieren, dass ein Zeitzeuge die Führung übernimmt.

    Verbot FahrraederVerbot HaustiereBitte beachten Sie, dass die Besichtigung des ehemaligen Stasi-Gefängnisses bislang nur im Rahmen einer Führung möglich ist und das Gelände nicht barrierefrei ist.

    Eine Besichtigung mit Gehhilfen, Rollstühlen oder Kinderwagen ist daher leider zurzeit nur eingeschränkt möglich. Wir bitten um Ihr Verständnis. Aufgrund der original erhaltenen Flächen ist eine Besichtigung der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen in Begleitung von Haustieren grundsätzlich nicht gestattet.