1.11.2018 | Konferenz zum Überwachungsstaat gestern und heute

Gedenkstätte lädt zum 11. Hohenschönhausen-Forum ein

Der Überwachungsstaat aus historischer und aktueller Perspektive ist Thema einer Konferenz der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen. Experten stellen dazu am Montag (05.11.) beim 11. Hohenschönhausen-Forum neue Forschungsergebnisse vor. Die ganztägige Konferenz findet auf dem Campus der Demokratie, Haus 22, in der Ruschestraße 103 in Kooperation mit der Konrad-Adenauer-Stiftung und dem Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen statt.

Die Konferenz trägt den Titel „Überwachungsstaat?!“ – Observation und Kontrolle in Geschichte und Gegenwart. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie viel staatliche Kontrolle eine Demokratie verträgt und was die maßgeblichen Unterschiede zu einer Diktatur sind. Im ersten Panel geht es um die Funktion und Folgen staatlicher Überwachung und Kontrolle. Im zweiten Panel wird die Rolle der Überwachung im Nationalsozialismus, der Sowjetunion, der DDR und dem heutigen China erörtert. Das dritte Panel widmet sich der Frage, inwieweit staatliche Observation mit Demokratien vereinbar sind. Zu den Referenten zählen unter anderem der Direktor der Stiftung Topographie des Terrors, Andreas Nachama, die Historikerin Daniela Münkel, der Politikwissenschaftler Rudolf van Hüllen und der frühere Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar.

Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenlos. Das vollständige Programm finden Sie unter www.stiftung-hsh.de.

Medienvertreter sind herzlich eingeladen, um Anmeldung wird gebeten.

Termin: Montag, 5. November 2018, 9 bis 18 Uhr

Ort: Stasi-Zentrale. Campus für Demokratie, „Haus 22“, Ruschestraße 103, 10365 Berlin

Kontakt:
André Kockisch, Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen
Telefon: 030 / 98 60 82-413
E-Mail: a.kockisch@stiftung-hsh.de


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