Ausschreibungen

In der Stiftung Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen sind zum nächstmöglichen Termin zwei Vollzeitstellen

Wissenschaftlicher Mitarbeiter (m, w, d)

im Drittmittelprojekt „Linke Militanz in Geschichte und Gegenwart“ zu besetzen. Die Stellen sind bis zum 31.12.2019 befristet, eine Verlängerung wird angestrebt. Die Besetzung steht unter dem Vorbehalt der Bewilligung von Drittmitteln.

Die Stiftung Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen befindet sich im ehemaligen zentralen Untersuchungsgefängnis des DDR-Staatssicherheitsdienstes in Berlin. Sie hat die gesetzliche Aufgabe, die Geschichte der Haftanstalt zu erforschen, mithilfe von Ausstellungen, Veranstal-tungen und Publikationen darüber zu informieren und zur Auseinandersetzung mit den Formen und Folgen politischer Verfolgung in der kommunistischen Diktatur anzuregen.

Ihre Aufgaben:

  • Durchführung wissenschaftlicher Recherchen
  • Mitarbeit bei der Erarbeitung von Seminarkonzepten
  • Selbstständige Durchführung von Bildungsseminaren
  • Mitwirkung am Ausbau von Interventionsformaten im Internet
  • Mitarbeit bei der Erarbeitung von Fördermittelanträgen und Rechenschaftsberichten
  • Planung und Realisierung einer Jugendbildungswoche sowie Mitarbeit an der Konzepti-on von Lehrerfortbildungen
  • Mitarbeit beim Projektmanagement und bei der Drittmittelakquise

Wir erwarten:

  • Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium der Geschichts-, Politik- oder Erziehungswissenschaften, Befähigung für das Lehramt der Sekundarstufe II oder eine vergleichbare Ausbildung
  • Berufserfahrungen in einer Bildungseinrichtung
  • Nachweisbare Kenntnisse der kommunistischen Diktaturen und aktueller Formen des Linksextremismus
  • Organisationsgeschick, Team- und Kommunikationsfähigkeit, Innovationsfreude und überdurchschnittliches Engagement und Belastbarkeit
  • Erfahrungen im Umgang mit neuen Medien und modernen Vermittlungsmethoden
  • Gute EDV-Kenntnisse (Office, Datenbanken, CMS)

Die Vergütung erfolgt gemäß der Entgeltgruppe 11 des TV-L.

Im Rahmen des Auswahlverfahrens entstehende Reisekosten können leider nicht erstattet werden.

Zur Sicherung der Gleichstellung sind Bewerbungen qualifizierter Frauen besonders willkom-men. Schwerbehinderte Bewerber/innen werden bei gleicher Eignung bevorzugt. Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund sind ausdrücklich erwünscht.

Ihre vollständigen und aussagefähigen Bewerbungsunterlagen mit Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnissen sowie einem frankierten Rückumschlag, richten Sie bitte schriftlich bis zum 31.12.2018 (eingehend) an unten genannte Anschrift oder idealerweise per E-Mail unter Angabe der Kennung „LEX“ im PDF-Format (in einer Datei bis max. 4 MB) an s.thielisch@stiftung-hsh.de.

Stiftung Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen
Herrn Steffen Thielisch
Genslerstraße 66
13055 Berlin

Der Forschungsverbund „Landschaften der Verfolgung. Forschungsverbund zur Erfassung und Analyse der politischen Repression in SBZ und DDR“ der Humboldt-Universität zu Berlin, der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen sowie weiterer universitärer und außeruniversitärer Partner wurde im Rahmen einer BMBF-Ausschreibung zur Förderung ausgewählt.

Der Verbund erarbeitet eine Datenbank, um erstmals exakte Aussagen zur Gesamtzahl der politischen Häftlinge und der aus politischen Gründen Getöteten, Deportierten und Verletzten in SBZ und DDR sowie in einzelnen Haftanstalten treffen zu können. Das Teilprojekt der Gedenkstätte Berlin Hohenschönhausen übernimmt die Federführung für das Modul I „Daten politischer Verfolgung“. Es umfasst die Aufgabe, die Opfer politischer Verfolgung in SBZ und DDR auf der Basis der zur Verfügung stehenden Quellen (amtliche Dokumente, Ego-Dokumente, öffentliche Quellen, bestehende Datenbanken) möglichst vollständig zu erfassen. Die Gedenkstätte erfasst die durch deutsche Organe Getöteten, Inhaftierten, Zwangsausgesiedelten sowie, soweit möglich, auch der in Jugendwerkhöfe und psychiatrische Anstalten aus politischen Gründen Zwangseingewiesenen und der bei Fluchtversuchen Verletzten. Zur Ergebnisverwertung werden Namen und Daten aller politisch Verfolgten öffentlich zugänglich gemacht, sofern dies rechtlich möglich ist. Dazu wird ein Online-Portal geschaffen.

Die Stiftung Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen befindet sich im ehemaligen Untersuchungsgefängnis des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR. Sie hat die Aufgabe, die Geschichte der Haftanstalt zu erforschen, über Ausstellungen, Veranstaltungen und Publikationen zu informieren und zur Auseinandersetzung mit der politischen Verfolgung und Unterdrückung in der kommunistischen Diktatur anzuregen.

Vorbehaltlich der Mittelzuweisung durch den Förderer sind zum 1. Januar 2019 mit einer Laufzeit von vier Jahren in der Stiftung Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen zu besetzen:

1 Wissenschaftliche Mitarbeiterin/Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Projektleitung (Entgeltgruppe TV-L E 13)

Aufgaben

  • Selbständige wissenschaftliche Konzeptionierung, Realisierung, Koordination und Verwaltung des Modul I
  • Anleitung und Durchführung wissenschaftlicher Recherchen
  • Anleitung, Durchführung und Korrektur der Dateneingabe
  • Selbstständige Entwicklung und Umsetzung internetbasierter Projekte
  • Erstellung von Ausschreibungsunterlagen, einschließlich der Leistungsbeschreibung, für die Erstellung der Website des Projekts durch einen Internetdienstleister
  • Ansprechpartner für den später beauftragten Dienstleister / Koordination der Zusammenarbeit mit Internetdienstleistern
  • Zusammenarbeit und Kontaktpflege mit anderen Wissenschafts- und Kultureinrichtungen, Gedenkstätten und Erinnerungsorten, nationalen und internationalen Partnern und Netzwerken
  • Erstellung wissenschaftlicher Texte

Voraussetzungen

  • Erfolgreich abgeschlossenes Hochschulstudium der Geschichts- oder Politikwissenschaft oder eines vergleichbaren Studiengangs (Public History) an einer Universität mit einem Diplom-, Magister- oder Masterabschluss mit dem Schwerpunkt DDR-Geschichte und/oder Erinnerungskultur
  • Umfangreiche Erfahrungen bei der Leitung und dem Management von Projekten
  • Berufserfahrung im Bereich von Gedenkstätten oder vergleichbaren historisch-politischen Bildungseinrichtungen
  • Sehr gute Kenntnisse der Geschichte der DDR, des MfS und der Geschichte der politischen Repression in kommunistischen Diktaturen
  • Erfahrungen bei der Konzeption und technischen Umsetzung von Datenbankprojekten und Webseiten/Internetauftritten in Gedenkstätten zur DDR-Geschichte
  • Hohe Medienaffinität
  • Sicherer Umgang mit Datenbanken (Filemaker), internetbasierten Anwendungen und Grafiksoftware
  • Sehr gute Englischkenntnisse sowie einer weiteren vorzugsweise osteuropäischen Fremdsprache.
  • Sensibilität im Umgang mit Zeitzeugen
  • Strukturierte Arbeitsweise, Organisationsgeschick, Team- und Kommunikationsfähigkeit, Innovationsfreude, Kreativität und hohes Engagement
  • Fähigkeit und Bereitschaft, sich aktiv in der Debatte über die Aufarbeitung der SED-Diktatur zu engagieren
  • Sehr gutes mündliches und schriftliches Ausdrucksvermögen

1 Wissenschaftliche Assistenz des Projektleiters (Entgeltgruppe TV-L 11)

Aufgaben

  • Unterstützung der Projektleitung
  • Mitwirkung bei der Projektverwaltung
  • Wissenschaftliche Recherchen
  • Dateneingaben
  • Mitwirkung bei der Umsetzung des Webseitenvorhabens
  • Erstellung wissenschaftlicher Texte

3 Wissenschaftliche Assistenten für Datenverarbeitung und Analysen (Entgeltgruppe TV-L 9)

Aufgaben

  • Dateneingaben
  • Wissenschaftliche Recherchen
  • Mitwirkung bei der Umsetzung des Webseitenvorhabens
  • Erstellung wissenschaftlicher Texte

Voraussetzungen für die Wissenschaftliche Assistenz und die Wissenschaftlichen Assistentinnen/Assistenten

  • Erfolgreich abgeschlossenes Hochschulstudium der Geschichts- oder Politikwissenschaft oder eines vergleichbaren Studiengangs (Public History) an einer Universität mit einem Diplom-, Magister- oder Masterabschluss mit dem Schwerpunkt DDR-Geschichte und/oder Erinnerungskultur
  • Berufserfahrung im Bereich von Gedenkstätten oder vergleichbaren historisch-politischen Bildungseinrichtungen
  • Sehr gute Kenntnisse der Geschichte der DDR, des MfS und der Geschichte der politischen Repression in kommunistischen Diktaturen
  • Sicherer Umgang mit Datenbanken (Filemaker) und internetbasierten Anwendungen
  • Hohe Medienaffinität
  • Besonderes Organisationstalent und arbeitsorganisatorische Fähigkeiten
  • Strukturierte Arbeitsweise
  • Sehr gute Englischkenntnisse sowie einer weiteren vorzugsweise osteuropäischen Fremdsprache
  • Sensibilität im Umgang mit Zeitzeugen
  • Überdurchschnittliche Einsatzbereitschaft, Belastbarkeit und Teamfähigkeit

Die Betreuung möglicher und gewünschter projektthemenbezogener Dissertationen der Projektmitarbeiter übernimmt Prof. Dr. Jörg Baberowski (Humboldt-Universität zu Berlin). Um die wissenschaftliche Kohärenz des Gesamtvorhabens zu befördern, ist der Sprecher und Koordinator des Forschungsverbundes Prof. Dr. Jörg Baberowski in das Auswahlverfahren eingebunden.

Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt 39,24 Stunden. Die Vergütung erfolgt in den genannten Entgeltgruppen.

Zur Sicherung der Gleichstellung sind Bewerbungen qualifizierter Frauen besonders willkommen. Schwerbehinderte Bewerber/innen werden bei gleicher Eignung bevorzugt. Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund sind ausdrücklich erwünscht.

Ihre vollständigen und aussagefähigen Bewerbungsunterlagen mit Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnissen, Bewerbungsfoto und ggf. Nachweisen über eine wissenschaftliche Tätigkeit, richten Sie bitte schriftlich bis zum 31. Dezember 2018 (eingehend) an unten genannte Anschrift oder vorzugsweise per E-Mail im PDF-Format (in einer Datei, max. 5 MB) an s.thielisch@stiftung-hsh.de.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Stiftung Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen
Herrn Steffen Thielisch
Genslerstraße 66
13055 Berlin

Vorpraktikum im Bereich Sammlung

Künftige Student/innen der Museumswissenschaften erhalten die Möglichkeit, in Vorbereitung auf Ihr Studium ein Vorpraktikum in der Sammlung der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen zu absolvieren.

Das Praktikum bietet die Möglichkeit, Einblicke in die Arbeit einer Objektsammlung zu nehmen, die Zeugnisse zum ehemaligen Haftort, zur politischen Unterdrückung in der SBZ/DDR und Erinnerungsstücke von ehemaligen Häftlingen sammelt. Unter Anleitung erfahrener Fachkräfte können erste Berufserfahrungen gesammelt werden.

Ihre praktischen Tätigkeiten werden sein:

  • Inventarisierung von Objekten in einer Datenbank einschließlich Objektfotografie
  • Unterstützung der konservatorischen Betreuung von musealen Objekten
  • Mitarbeit bei der Objektrecherche
  • Depotmanagement und Hilfe beim Transport von Exponaten

Unsere Anforderungen sind:

  • Das Vorpraktikum muss nach der Studienordnung/dem Curriculum für den Studiengang als Pflichtpraktikum vorgeschrieben sein;
  • Immatrikulation als Student/in der Museumswissenschaften bzw. Glaubhaftmachung der beabsichtigten Einschreibung in den Studiengang;
  • Sensibilität und Sorgfalt im Umgang mit historischen Sachzeugnissen;
  • sorgfältige Arbeitsweise;
  • gutes schriftliches Ausdrucksvermögen;
  • Grundkenntnisse der Geschichte der DDR;
  • EDV-Kenntnisse in den Bereichen Datenbanken, Textverarbeitung, Online-Recherche;
  • Engagement für die Aufgaben der Stiftung.

Das Pflichtpraktikum kann in Voll- oder Teilzeit absolviert werden und sollte mindestens zwei Monate dauern. Das Praktikum kann leider nicht vergütet werden. Ein Zeugnis wird auf Wunsch ausgestellt.

Bei Interesse bewerben Sie sich bitte mit einer aussagekräftigen Bewerbung und Angabe Ihres Wunschzeitraumes bei Daniela Martinova (d.martinowa@stiftung-hsh.de).


Ausschreibung für ein Praktikum im Zeitzeugenarchiv

Sie sind Student/in eines geistes- oder archiv(fach)wissenschaftlichen Studienganges, interessieren sich für DDR-Geschichte und möchten Erfahrungen in der Gedenkstättenarbeit sammeln? Wir bieten zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Praktikumsplatz für ein Pflichtpraktikum an. Dieses Praktikum bietet insbesondere die Möglichkeit, die Tätigkeiten im Umfeld unseres Zeitzeugenarchivs kennen zu lernen und gibt einen Einblick in die Arbeitsbereiche der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, der vormaligen zentralen Untersuchungshaftanstalt des Ministeriums für Staatsicherheit der DDR.

Ihre praktischen Tätigkeiten werden sein:

  • Erfassen von Daten
  • Aktualisierung der Datenbank
  • Archivierung von Unterlagen
  • Mitarbeit an Archivkonzepten
  • Rechercheaufträge

Unsere Anforderungen sind:

  • Sehr gute Kenntnisse der DDR-Geschichte
  • Sehr gute Deutsch-Kenntnisse
  • Office-Kenntnisse
  • Konzentriertes Arbeiten
  • Zuverlässigkeit
  • Sensibilität im Umgang mit Zeitzeugen

Erwünscht sind:

  • Erfahrung im Umgang mit Datenbanken
  • Erfahrung im Umgang mit sensiblen Dokumenten

Das bieten wir:

  • Einblick in die interessante Tätigkeit des Zeitzeugenarchivs und der Gedenkstätte
  • die Möglichkeit, selbständig zu arbeiten
  • die Möglichkeit, das Zeitzeugenarchiv für Recherchen zu Haus- und Abschlussarbeiten zu nutzen

Das Pflichtpraktikum kann in Voll- oder Teilzeit absolviert werden und sollte mindestens zwei Monate dauern. Das Praktikum kann leider nicht vergütet werden. Ein Zeugnis wird auf Wunsch ausgestellt.

Bei Interesse bewerben Sie sich bitte mit einer aussagekräftigen Bewerbung und Angabe Ihres Wunschzeitraumes bei Peter Erler (p.erler@stiftung-hsh.de)


Ausschreibung für ein Praktikum im Zeitzeugenbüro

Sie sind Student/in eines geisteswissenschaftlichen Studienganges, interessieren sich für DDR-Geschichte und möchten Erfahrungen in der Gedenkstättenarbeit sammeln? Wir bieten zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Praktikumsplatz für ein Pflichtpraktikum an. Dieses Praktikum bietet insbesondere die Möglichkeit, die Tätigkeiten im Umfeld unseres Zeitzeugenbüros kennen zu lernen und gibt einen Einblick in die Arbeitsbereiche der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, der vormaligen zentralen Untersuchungshaftanstalt des Ministeriums für Staatsicherheit der DDR.

Ihre praktischen Tätigkeiten werden sein:

  • Korrigieren von Transkriptionen anhand von Interviewaufzeichnungen
  • Verfassen kurzer Texte
  • Unterstützung bei der Nachbereitung der Zeitzeugeninterviews
  • Rechercheaufträge

Unsere Anforderungen sind:

  • Sehr gute Kenntnisse der DDR-Geschichte
  • Sehr gute Deutsch-Kenntnisse
  • Sensibilität im Umgang mit Zeitzeugen
  • Office-Kenntnisse
  • Konzentriertes Arbeiten
  • Zuverlässigkeit
  • Kommunikationsfähigkeit

Erwünscht sind:

  • Erfahrung im Redigieren von Texten

Das bieten wir:

  • Einblick in die interessante Tätigkeit des Zeitzeugenarchivs und der Gedenkstätte
  • die Möglichkeit, selbständig zu arbeiten
  • die Möglichkeit, das Zeitzeugenarchiv für Recherchen zu Haus- und Abschlussarbeiten zu nutzen

Das Pflichtpraktikum kann in Voll- oder Teilzeit absolviert werden und sollte mindestens zwei Monate dauern. Das Praktikum kann leider nicht vergütet werden. Ein Zeugnis wird auf Wunsch ausgestellt.

Bei Interesse bewerben Sie sich bitte mit einer aussagekräftigen Bewerbung und Angabe Ihres Wunschzeitraumes bei Konstantin Neumann (k.neumann@stiftung-hsh.de).


Dauerausschreibung

Deutschsprachige Besucherreferenten

Die Gedenkstätte im ehemaligen zentralen Untersuchungsgefängnis des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) ist ein zentraler Ort der Erinnerung an die Opfer politischer Verfolgung in der kommunistischen Diktatur. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit besteht darin, Besuchern die Besichtigung des ehemaligen Gefängnisses zu ermöglichen und seine frühere Funktion auf geführten Rundgängen zu erläutern.

Im Zuge des ständig steigenden Besucheraufkommens sucht die Gedenkstätte zum nächstmöglichen Zeitpunkt Besucherreferenten auf Honorarbasis, die in deutscher Sprache Rundgänge durch das ehemalige MfS-Gefängnis durchführen können.

Qualifikation, persönliche Eignung und Anforderungen:

  • außergewöhnlich großes zeitgeschichtliches Wissen zur DDR und zum System der politischen Verfolgung und Justiz in der SBZ / DDR, bevorzugt werden Bewerber, die ein zeithistorisches oder ähnliches Studium absolvieren oder absolviert haben
  • didaktisch-rhetorische Befähigung
  • Kommunikationsfähigkeit und Teamfähigkeit
  • Zuverlässigkeit und zeitliche Flexibilität
  • keine Tätigkeit für das Ministerium für Staatssicherheit oder andere Repressionsorgane der DDR
  • Respekt vor den Leiden der Opfer
  • Fähigkeit und Bereitschaft zur Vermittlung der von der Gedenkstätte vorgegebenen inhaltlichen Schwerpunkte gemäß den jeweils aktuellen Leitlinien
  • Bereitschaft zur Fortbildung durch von der Gedenkstätte angebotene Qualifizierungsmaßnahmen
  • Bereitschaft, sich evaluieren zu lassen (z.B. durch Hospitationen, Besucherreaktionen, Fragebögen, Auswertung praktischer Übungen).

Die Vergabe von Aufträgen zur Durchführung von Rundgängen oder anderen Veranstaltungen richtet sich nach der individuellen Qualifikation der Besucherreferenten, der aktuellen Nachfrage der Besucher sowie den finanziellen und räumlichen Möglichkeiten der Gedenkstätte.
Die von der Gedenkstätte eingesetzten Besucherreferenten sind freie Mitarbeiter auf der Basis von jeweils einzeln abgeschlossenen Honorarverträgen auf der Grundlage der Honorarordnung.

Bitte senden Sie Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen an:

Stiftung Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen
Herrn Jörg von Bilavsky
Genslerstr. 66
13055 Berlin

oder per E-Mail an: j.bilavsky@stiftung-hsh.de

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an: Tel. 030 / 98 60 82-430.


Dauerausschreibung

Französisch- / englischsprachige Besucherreferenten

Die Gedenkstätte im ehemaligen zentralen Untersuchungsgefängnis des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) ist ein zentraler Ort der Erinnerung an die Opfer politischer Verfolgung in der kommunistischen Diktatur. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit besteht darin, Besuchern die Besichtigung des ehemaligen Gefängnisses zu ermöglichen und seine frühere Funktion auf geführten Rundgängen zu erläutern.

Im Zuge des ständig steigenden Besucheraufkommens sucht die Gedenkstätte zum nächstmöglichen Zeitpunkt Besucherreferenten auf Honorarbasis, die vorwiegend in französischer, aber auch in englischer Sprache Rundgänge durch das ehemalige MfS-Gefängnis durchführen können.

Qualifikation, persönliche Eignung und Anforderungen:

  • außergewöhnlich großes zeitgeschichtliches Wissen zur DDR und zum System der politischen Verfolgung und Justiz in der SBZ / DDR, bevorzugt werden Bewerber, die ein zeithistorisches oder ähnliches Studium absolvieren oder absolviert haben
  • didaktisch-rhetorische Befähigung
  • Kommunikationsfähigkeit und Teamfähigkeit
  • Zuverlässigkeit und zeitliche Flexibilität
  • keine Tätigkeit für das Ministerium für Staatssicherheit oder andere Repressionsorgane der DDR
  • Respekt vor den Leiden der Opfer
  • Fähigkeit und Bereitschaft zur Vermittlung der von der Gedenkstätte vorgegebenen inhaltlichen Schwerpunkte gemäß den jeweils aktuellen Leitlinien
  • Bereitschaft zur Fortbildung durch von der Gedenkstätte angebotene Qualifizierungsmaßnahmen
  • Bereitschaft, sich evaluieren zu lassen (z.B. durch Hospitationen, Besucherreaktionen, Fragebögen, Auswertung praktischer Übungen).

Die Vergabe von Aufträgen zur Durchführung von Rundgängen oder anderen Veranstaltungen richtet sich nach der individuellen Qualifikation der Besucherreferenten, der aktuellen Nachfrage der Besucher sowie den finanziellen und räumlichen Möglichkeiten der Gedenkstätte.
Die von der Gedenkstätte eingesetzten Besucherreferenten sind freie Mitarbeiter auf der Basis von jeweils einzeln abgeschlossenen Honorarverträgen auf der Grundlage der Honorarordnung.

Bitte senden Sie Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen an:

Stiftung Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen
Herrn Jörg von Bilavsky
Genslerstr. 66
13055 Berlin

oder per E-Mail an: j.bilavsky@stiftung-hsh.de

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an: Tel. 030 / 98 60 82-430.