Führungen

Führungen durch die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen werden von ehemaligen politischen Gefangenen und Historikerinnen und Historikern durchgeführt.
  • Einzelbesucher und Kleingruppen bis sechs Personen

    Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnehmerzahl pro öffentlichen Rundgang ist wochentags auf 50 Personen und am Wochenende auf 75 Personen begrenzt.

    Gesamtdauer der Führung: 120 Minuten. Ab August 2019 entfällt der Einführungsfilm

    Das Stasi-Gefängnis kann nur im Rahmen einer Führung besichtigt werden.

    März bis Oktober (Sommer)
    Deutscher Rundgang: täglich 10.00 bis 16.00 Uhr, zu jeder vollen Stunde
    Englischer Rundgang: Montag bis Freitag 11.30 und 14.30 Uhr, Samstag und Sonntag 10.30, 12.30 und 14.30 Uhr
    Russischer Rundgang: jeden Sonntag 14.00 Uhr

    November bis Februar (Winter)
    Deutscher Rundgang: Montag bis Freitag 11.00, 13.00 und 15.00 Uhr
    Samstag/Sonntag/Feiertag, Beginn stündlich 10.00 und bis 16.00 Uhr, zu jeder vollen Stunde
    Englischer Rundgang: Montag bis Freitag  11.30 und 14.30 Uhr, Samstag und Sonntag 10.30, 12.30 und 14.30 Uhr
    Russischer Rundgang: jeden Sonntag 14.00 Uhr

    Schließtage: 1. Januar, 24., 25., 26. und 31. Dezember

    Führungsentgelt
    Normaltarif 6,00 Euro
    Ermäßigt 3,00 Euro
    Schüler 1,00 Euro

    Der ermäßigte Tarif gilt für Studenten, Azubis, Schwerbehinderte, Inhaber des berlinpass, ALG 1/2-Empfänger, Erwerbslose, Bundesfreiwilligendienstleistende und Mitglieder von Opferverbänden politisch Verfolgter in der DDR.

    Bitte beachten Sie, dass momentan nur Bar- und EC-Zahlung möglich ist.

    Kontakt

    Besucherdienst
    Tel.: 030 / 98 60 82-30
    Fax: 030 / 98 60 82-36
    E-Mail: besucherdienst [at] stiftung-hsh.de

  • Gruppen ab sieben Personen

    Für Gruppen ab 7 Personen ist eine Anmeldung erforderlich.

    Gruppenführungen finden täglich zwischen 8.45 und 16.30 Uhr (Winter) bzw. 18.30 Uhr (Sommer) statt.

    Dauer: 90 bzw. 120 Minuten

    Wegen Restaurierungs- und Umbaumaßnahmen im Zellentrakt und in den Vernehmerräumen (Neubau) ist zwischen Juli 2019 und Dezember 2020 der Führungsbetrieb nur eingeschränkt möglich. Wir bitte um Ihr Verständnis, dass vorübergehend nur eine begrenzte Anzahl von Buchungen angenommen werden kann. Ihre Anfragen werden nach dem Eingangsdatum berücksichtigt.      

    Bei Schülergruppen mit mehr als 25 Personen müssen zwei Erwachsene die Führung begleiten. Möchten Sie eine fremdsprachige Schülergruppe für einen deutschen Rundgang anmelden, bedenken Sie bitte, dass deren Sprachkenntnisse unter Umständen nicht ausreichend sind. Nur eine realistische Einschätzung Ihrer Schülergruppe garantiert einen informativen und aufschlussreichen Aufenthalt in der Gedenkstätte. Wir empfehlen, dass Schülergruppen erst ab der 9. Klassenstufe an einem Rundgang teilnehmen sollten. Jüngere Schüler*innen sind häufig von Ort und Thema überfordert.

    Preise
    Normaltarif: Für jeweils 25 angemeldete Teilnehmer pauschal 85 Euro
    Ermäßigter Tarif: Für jeweils 25 angemeldete Teilnehmer pauschal 70 Euro
    Schüler: Für jeweils 25 angemeldete Teilnehmer pauschal 25 Euro

    Der ermäßigte Tarif gilt für Studenten, Auszubildende, Schwerbehinderte, ALG 1/2-Empfänger, Erwerbslose, Bundesfreiwilligendienstleistende und Mitglieder von Opferverbänden politisch Verfolgter in der DDR.

    Bitte beachten Sie, dass vor Ort momentan nur Bar- und EC-Zahlung möglich ist.

    Kontakt

    Besucherdienst
    Tel.: 030 / 98 60 82-30
    Fax: 030 / 98 60 82-36
    besucherdienst [at] stiftung-hsh.de

  • Medizin hinter Gittern – Das Haftkrankenhaus

    Das Haftkrankenhaus des Staatssicherheitsdienstes
    mittwochs im Rahmen des öffentlichen Rundgangs um 13 Uhr
    Keine Anmeldung erforderlich, maximal 25 Personen pro Rundgang

     

    Im ehemaligen Haftkrankenhaus des Staatssicherheitsdienstes, das sich ebenfalls auf dem Gelände der Gedenkstätte befindet, waren Häftlinge aus allen 17 Untersuchungshaftanstalten des MfS inhaftiert: angeschossene Flüchtlinge, schwer erkrankte Häftlinge, Inhaftierte, die in den Hungerstreik getreten waren, Selbstmord begehen wollten oder unter einer Haftpsychose litten. Das Personal bestand aus MfS-Mitarbeitern, die eng mit der Vernehmerabteilung zusammenarbeiteten. Das ebenfalls unter Denkmalschutz stehende Gebäude enthält zahlreiche historisch bedeutsame Räume wie Krankenzellen, Röntgenstation, Operationssaal, Behandlungsräume und Chefzimmer, die größtenteils original eingerichtet sind.

    Abb.: Der frühere OP-Saal des Haftkrankenhauses
    © Thomas Weber - webrock-foto.de

  • Transport auf der Schiene – Der "Grotewohl-Express"

    Der "Grotewohl-Express"
    donnerstags im Rahmen des öffentlichen Rundgangs, 13 Uhr
    Keine Anmeldung erforderlich, maximal 25 Personen pro Rundgang

    Grotewohl Express TotaleAuf dem Gelände der Gedenkstätte steht der letzte existierende Gefangenensammeltransportwaggon (GSTW) der DDR. Der sogenannte Grotewohl-Express, benannt nach dem früheren DDR-Ministerpräsidenten Otto Grotewohl, wurde für Gefangenenverlegungen zwischen verschiedenen Haftanstalten verwendet. Der Waggon zeigt, dass die Untersuchungshaftanstalt für die hier Inhaftierten keine „Endstation“ war. Nach ihrer Verurteilung wurden sie vielmehr von hier aus in das ausgedehnte System des DDR-Strafvollzugs transportiert.

    © Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen

  • Die verbotene Zone – Das Sperrgebiet Berlin-Hohenschönhausen

    Das Sperrgebiet Berlin-Hohenschönhausen
    (Nur November bis Februar)
    freitags im Rahmen des öffentlichen Rundgangs, 14 Uhr

    Anmeldung nicht erforderlich

    Hinweis: Bei schlechtem Wetter findet der Rundgang nur im Stasi-Gefängnis statt.

    Plan SperrgebietDie Untersuchungshaftanstalt des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) in Berlin-Hohenschönhausen befand sich in einem großen militärischen Sperrbezirk. Für unbefugte Personen waren von außerhalb nur geschlossene Blechtore, Wachtürme, Überwachungskameras und bewaffnete Sicherungskräfte zu sehen. In den Stadtplänen von Ost-Berlin war das Gelände als Leerfläche eingezeichnet. Neben dem zentralen Untersuchungsgefängnis, dem Arbeitslager X und den beiden Abteilungen, die für den Vollzug der Untersuchungshaft bzw. die Vernehmungen zuständig waren, hatten hier noch eine Reihe weiterer MfS-Einrichtungen ihren Sitz. Die Führung endet im Gefängnis-Neubau, mit Besichtigung der Zellen und Vernehmerräume des Untersuchungsgefängnisses.

    Der Rundgang führt vorbei am Operativ-Technischen Sektor (OTS), der unter anderem für die Herstellung von Abhöranlagen, versteckten Kameras und falschen Pässen verantwortlich war, an der früheren Heike-Villa, in der das Nazi-Archiv des MfS unterbracht war, sowie bis kurz vor das ehemalige Arbeitslager X. Besucher haben auch die Möglichkeit, einen Blick in eine Zelle und ein Vernehmerzimmer des Untersuchungsgefängnisses zu werfen.

    Kontakt

    Besucherdienst
    Tel.: 030 / 98 60 82-30
    Fax: 030 / 98 60 82-36
    besucherdienst [at] stiftung-hsh.de

  • Führungen für Blinde und Sehbehinderte

    Führungen für Einzelbesucher
    Jeden 3. Montag im Monat, 15 Uhr, ohne Anmeldung

    Gruppenführungen

    Der 90-minütige Rundgang vermittelt den Besuchern durch Ertasten und Zuhören Informationen zu politischer Haft und Verfolgung. Die Größe der Gruppen ist auf neun Personen inklusive Begleitpersonen beschränkt. Die Mindestteilnehmerzahl beträgt drei Personen. Größere Gruppen werden geteilt und in kurzem Abstand getrennt voneinander durch die Gedenkstätte geführt. Bei Betreuung durch Einzelpersonen können bis zu zwölf Personen teilnehmen. Bevor Sie das Anmeldeformular ausfüllen, setzen Sie sich bitte telefonisch mit dem Besucherdienst in Verbindung.

    Kontakt

    Besucherdienst
    Tel.: 030 / 98 60 82-30
    Fax: 030 / 98 60 82-36
    besucherdienst [at] stiftung-hsh.de

    Download: Hinweise für Blinde und Sehbehinderte

    Die Führungen für blinde und sehbehinderte Menschen sind vorerst kostenlos, da der Förderverein der Gedenkstätte diese finanziell unterstützt.

  • Wie kommen Sie zu uns?

    Mit der Straßenbahn M5 ab S/U-Bhf Alexanderplatz oder S-Bhf Landsberger Allee (Richtung Hohenschönhausen/Zingster Straße) bis Freienwalder Straße.
    Download: Info der BVG

    Mit der Straßenbahn M6 ab S/U-Bhf Alexanderplatz oder S-Bhf Landsberger Allee (in Richtung Hellersdorf/Riesaer Straße) bis Genslerstraße.
    Mit der Straßenbahn 16 ab S/U-Bhf Frankfurter Allee (Richtung Ahrensfelde) bis Genslerstraße.
    Download: Info der BVG

    Mit dem Bus 256 ab S/U-Bhf Lichtenberg (Richtung Wartenberg) bis Große-Leege-Straße / Freienwalder Straße.
    Download: Info der BVG

    Anfahrtsskizze

    Bitte fahren Sie nicht mit der S-Bahn zum S-Bhf Hohenschönhausen. Eine genaue Fahrplanauskunft erhalten Sie auch direkt bei der BVG.

    Wir bitten alle Busfahrer, die ausgeschilderten Busparkplätze in der Freienwalder Straße und in der Genslerstraße zu benutzen. Mit Rücksicht auf die Anwohner bitten wir darum, die Motoren nicht unnötig im Leerlauf laufen zu lassen. Vielen Dank!

    Falls Sie im Anschluß die Forschungs- und Gedenkstätte Normannenstraße besuchen möchten, finden Sie hier weitere Informationen.

  • Wichtige Hinweise zum Ablauf der Führung

    Die Gedenkstättenbesucher erhalten zunächst eine etwa halbstündige filmische Einführung (nach Verfügbarkeit). Dabei geht es um die 44-jährige Geschichte des Haftgeländes und seine Rolle im System der politischen Verfolgung in der DDR. Anschließend werden die Besucher in das Kellergefängnis, das sogenannte U-Boot geführt. Hier steht die Repression der frühen Jahre im Vordergrund. Danach erfolgt die Besichtigung des 1960 fertiggestellten neuen Gefängnisses. Hier können die Besucher alle Stationen der Untersuchungshaft – von der Einlieferung über die erkennungsdienstliche Behandlung bis zur Vernehmung – nachvollziehen. Der Rundgang endet im Bereich der sogenannten Tigerkäfige, wo die Praxis des überwachten ”Freigangs” erklärt wird.

    Die in der Regel 90-minütigen Führungen werden von mehr als 90 Honorarreferenten durchgeführt. Viele von ihnen sind Zeitzeugen, die auch aus eigenem Erleben über das Gefängnis berichten können. Sie repräsentieren unterschiedliche Verfolgungsperioden und Haftgründe, sodass sie über ein breites Spektrum politischer Verfolgung in der DDR Auskunft geben können. Im Rahmen weiterer Bildungsangebote der Gedenkstätte stehen sie auch für längere Zeitzeugengespräche zur Verfügung.

    Die Führungen werden von Zeitzeugen und Historikern durchgeführt. Da eine begrenzte Anzahl von ehemaligen Häftlingen zur Verfügung steht, können wir leider nicht garantieren, dass ein Zeitzeuge die Führung übernimmt.

    Verbot FahrraederVerbot HaustiereBitte beachten Sie, dass die Besichtigung des ehemaligen Stasi-Gefängnisses bislang nur im Rahmen einer Führung möglich ist und das Gelände nicht barrierefrei ist.

    Eine Besichtigung mit Gehhilfen, Rollstühlen oder Kinderwagen ist daher leider zurzeit nur eingeschränkt möglich. Wir bitten um Ihr Verständnis. Aufgrund der original erhaltenen Flächen ist eine Besichtigung der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen in Begleitung von Haustieren grundsätzlich nicht gestattet.