29.6.2018 |
Ein Jahr nach den Hamburger G20-Krawallen

Wie gefährlich ist der Linksextremismus?

Vor einem Jahr kam es am Rande des G20-Gipfels am 7. und 8. Juli in Hamburg zu schweren Ausschreitungen. Bilder von eingeschlagenen Fenstern, geplünderten Geschäften und brennenden Autos gingen um die ganze Welt. Über 3200 Ermittlungsverfahren wurden seitdem eröffnet. Hamburger Amtsgerichte verurteilten mehr als 30 Randalierer. In ganz Europa wird immer noch nach Tatbeteiligten gefahndet.

Zum Jahrestag der G20-Ausschreitungen findet in der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen eine Diskussionsveranstaltung statt. Experten aus Wissenschaft, Politik und innerer Sicherheit diskutieren am Donnerstag (05.07., 19 Uhr) über die Gründe des Gewaltausbruchs und über mögliche Gegenstrategien. Zu Beginn der Veranstaltung stellt die Gedenkstätte zunächst einen neuen 360-Grad-Film über die Krawalle vor. In der anschließenden Podiumsdiskussion berichtet der Drogeriebesitzer Christoph Wöhlke über die Verwüstung seines Geschäftes während der Krawalle. Niels Sahling, Bundesjugendvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei, schildert seinen Einsatz während des G20-Gipfels in Hamburg. Der Dresdner Politikwissenschaftler Werner Patzelt analysiert die Ursachen des Gewaltausbruchs, und Stephan Mayer, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesinnenministerium, beschreibt, welche Schlussfolgerungen sein Ministerium daraus gezogen hat. Tom Schreiber, verfassungspolitischer Sprecher der SPD im Berliner Abgeordnetenhaus, nimmt zur Frage Stellung, wie Berlin mit dem Thema Linksextremismus umgehen sollte.

Eine Anmeldung unter veranstaltungen@stiftung-hsh.de ist erforderlich. Wegen des begrenzten Platzes ist der Einlass nur mit schriftlicher Bestätigung möglich.

Zeit: Donnerstag, 5. Juli 2018, 19 Uhr
Ort: Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, Genslerstr. 66, 13055 Berlin

Kontakt:
André Kockisch, Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen
Telefon: 030 / 98 60 82-413
E-Mail: a.kockisch@stiftung-hsh.de


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