Histories2gether

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"Histories2gether“ – Geschichte gemeinsam entdecken

Kostenfreies Seminarangebot für Berufsschüler*innen

Mit dem Bau der Mauer im August 1961 war den Bürgern der DDR der Weg in die Freiheit versperrt. Aus politischen, wirtschaftlichen oder sozialen Gründen versuchten viele von ihnen zu fliehen oder stellten einen Ausreiseantrag. Diesen Wunsch bezahlten sie mit politischer Verfolgung und Haft im zentralen Untersuchungsgefängnis in Berlin-Hohenschönhausen.   

Auch heute fliehen noch viele Menschen unter größter Lebensgefahr und aus vergleichbaren Motiven aus ihrer Heimat. Von Verwandten und Freunden wissen sie um Repression und die Haftbedingungen in ihrer autoritär regierten Heimat. Mit diesem Fokus wird in so genannten Tandemseminaren eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart geschlagen.

Ehemalige politische Gefangene und aktuell Geflüchtete geben hierbei Einblick in die Geschichte des Haftortes, die Biografien politisch Verfolgter und autoritäre Regime der Gegenwart. Im Zentrum der Diskussionen stehen Fragen nach politischer Emanzipation, demokratischen Bewegungen sowie zur Integration nach Flucht und politischer Haft.

 

Die Seminare dauern 5 Stunden und richten sich speziell an alle Auszubildende und Schüler*innen von Berufsschulen und beruflichen Schulen. Es besteht auch die Möglichkeit, ein 3-Stunden-Seminar zu buchen.

Die Teilnehmerzahl pro Seminar ist auf 25 Personen begrenzt.

Derzeit sind die Tandem-Seminare auch als Online-Seminare buchbar.

Für Schülergruppen außerhalb Berlins kann ein Fahrtkostenzuschuss von bis zu 125 Euro beantragt werden.

Kontakt

Rachel Dickstein und Janina Berkle
Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen
Projekt „Neue Vermittlungsangebote“

Telefon: +49 (30) 986 082 – 442
Email: histories2gether@stiftung-hsh.de

www.facebook.com/histories2gether 
www.instagram.com/histories2gether

Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen
Genslerstraße 66
13055 Berlin

 Downloads:

Teaser-Flyer Histories2gether

Ausschreibung für Menschen mit Fluchterfahrung

 
Gefördert von der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien

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