Mein Leben in Geschichten. Lesung und Gespräch mit Lutz Rathenow
24. Juni 2026, 10 Uhr

Lutz Rathenow wurde 1952 in Jena geboren und wuchs in der DDR auf. Nach Abitur, Wehrdienst und Studium begann er früh zu schreiben und gründete den „Arbeitskreis Literatur und Lyrik Jena“, der wegen regimekritischer Kontakte von der Stasi zerschlagen wurde. Er wurde exmatrikuliert, überwacht und später wegen eines DDR‑kritischen Buches verhaftet. Trotz Repressionen blieb er in der DDR, schrieb weiter und engagierte sich in der Opposition. Nach der Friedlichen Revolution setzte er sich für die Aufarbeitung der Stasi‑Vergangenheit ein. Heute lebt Rathenow in Berlin.
In einer Lesung für Schülerinnen und Schüler wird er aus seinem autobiografischen Buch „Trotzig lächeln und das Weltall streicheln“ lesen. Dabei berichtet er von seinem Leben in der DDR und dem Widerstand gegen das System. Als Zeitzeuge tritt er mit den Schülerinnen und Schülern in den Austausch über Diktatur, Mut und Freiheit.
Die Veranstaltung ist exklusiv für Schulklassen.
Termin und Anmeldung
24. Juni 2026, 10 Uhr
Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen
Genslerstraße 66
13055 Berlin
Die Veranstaltung ist bereits ausgebucht.
Termine für Schülerlesungen werden regelmäßig angeboten. Interessierte Lehrkräfte können sich per E‑Mail an veranstaltungen@stiftung-hsh.de wenden.
Hinweis
Mit der Teilnahme an der Veranstaltung erklären Sie sich damit einverstanden, dass Sie gegebenenfalls auf Aufnahmen (Bild, Ton) zu sehen sind, die im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalterinnen verwendet werden.
