21.12.2016 | Trauer um Cliewe Juritza

Cliewe Juritza web2
Vor ihm baute sich ein meterhoher DDR-Grenzzaun auf. Die Bundesrepublik war für Cliewe Juritza in greifbarer Nähe und doch unerreichbar. Die kleinste Berührung des Maschendrahts hätte dem 18-Jährigen einen Stromschlag versetzt. Er begann zu graben, um sich einen Weg in die Freiheit zu bahnen, stieß aber nur auf Beton. Aus den Augenwinkeln heraus entdeckte er frisch gefällte Baumstämme, mit denen er den Zaun zu überwinden versuchte. Eine Warnlampe leuchtete, er begann zu rennen.