5.4.2018 | Historiker Hubertus Knabe kritisiert das Marx-Denkmal in Trier

Titelbild Trier web
"Man kann die kommunistischen Verbrechen nicht von Marx lösen"
Von Michael Merten (KNA)

Berlin/Trier (KNA). Zum 200. Geburtstag errichtet seine Heimatstadt Trier Karl Marx ein Denkmal. Ist das zeitgemäß? Auf keinen Fall, sagt der Historiker Hubertus Knabe. Er ist überzeugt: Trier hätte das Geschenk aus China ablehnen sollen. Im Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) am Donnerstag erklärt der Leiter der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen im ehemaligen Stasi-Gefängnis, warum er die Bedeutung von Marx für überschätzt hält - und warum Stasi-Opfer über die Statue entsetzt sind.