4.5.2020 |
Gedenkstätte wiedereröffnet

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Am Montag, den 04.05.2020 öffnete die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen nach siebenwöchiger Schließung wieder ihre Tore für Besucherinnen und Besucher. Als eine der ersten Gedenkstätten in Berlin finden die Berlinerinnen und Berliner hier ein kulturelles Angebot.

Zur Öffnung am heutigen Montag besuchte der Senator für Kultur und Europa, Dr. Klaus Lederer, die Gedenkstätte und informierte sich über das Sicherheitskonzept. Er begrüßte, dass hier bei aller Vorsicht, vor allem bei Gewährleistung der Abstandsregelungen und stetiger Überprüfung des Möglichen, ein erstes Angebot realisiert wird. Damit werde ein bildungspolitisches Zeichen gesetzt.

Selbstverständlich handelt es sich hierbei noch um eingeschränkte Möglichkeiten: Die Dauerausstellung ist für Angemeldete geöffnet; jeweils eine Referentin/ ein Referent, darunter viele Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, stehen für Erläuterungen bereit. Auf Rundgänge durch den Zellen- und Vernehmertrakt muss aufgrund der Beschränkungen für Gruppenführungen vorerst verzichtet werden.

Der Leiter der Gedenkstätte betonte, dass mit der Öffnung auch ausdrücklich das Ziel verbunden sei, den freiberuflichen Referentinnen und Referenten wieder eine Perspektive zur Mitarbeit zu unterbreiten. Denn sie gehören zu den Personengruppen, die stark von den Einschränkungen, die zur Eindämmung der Corona-Pandemie umgesetzt wurden, betroffen sind.