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Portraet Stellvertreter

Mario Thom

Mario Thoms (geb. 1968) Mutter war Sängerin, der Vater Musiker. Beide hatten ein Visum, mit dem sie dann und wann in den Westen fahren durften. Dies wollte der Sohn auch.

Im November 1986 fuhr Thom ohne ein Visum für Ungarn in Berlin los. Sein Plan war, über Land von Ungarn nach Österreich zu gelangen. Von der CSSR schwamm er an das ungarische Donau-Ufer und wurde dort festgenommen. Er kam in Untersuchungshaft im Polizeigefängnis Keibelstraße. Ein Jahr später gelangte er über den Häftlingsfreikauf in die Bundesrepublik.

Thom ist seit 2010 als Besucherreferent in der Gedenkstätte tätig.