|
|
|
| Zurückliegende Ausstellungen |
|
2004 | 2005 | 2006 | 2007 | 2008 | 2009 | 2010 | 2011
|
Stasi im Ostseeraum
12.01. - 27.02.2005
Die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen zeigt ab Mittwoch, dem 12. Januar 2005 eine neue Ausstellung, die Einblicke in die Arbeit des DDR-Staatssicherheitsdienstes im Ostseeraum gibt. Anhand von Materialien aus der ehemaligen Stasi-Bezirksverwaltung in Rostock dokumentiert die Ausstellung die lückenlose Überwachung der ostdeutschen Bevölkerung. Darüber hinaus schildert sie die Enteignungen, Zwangsaussiedlungen und die Zwangskollektivierung auf dem Lande.
Anhand von Einzelschicksalen widmet sich die Schau auch den Repressionen gegen Jugendliche in den 60er Jahren. Beispielhaft wird zudem der Prozess der Zwangsvereinigung von SPD und KPD und die Gleichschaltung von CDU und LDP dargestellt. Weitere Teile der Ausstellung beschäftigten sich mit Fluchtversuchen über die Ostsee und mit der Auflösung des Staatssicherheitsdienstes im Herbst 1989.
Eine Wanderausstellung der Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatsicherheitsdienstes in der ehemaligen DDR, Außenstelle Rostock.
Mut und Zivilcourage in Deutschland 1933 - 1989
Eine Ausstellung der Gedenkstätte Moritzplatz, Magdeburg
22.03. bis 30.06.2005
Die Ausstellung zeigt den Kampf gegen Terror und Diktatur, zeigt Mut und Zivilcourage für die Wahrung der Menschenrechte und Menschenwürde, zeigt den "Aufstand des Gewissens" in der Vergangenheit und soll Mut für die Zukunft fördern. Denn die Gefahr für Demokratie und Freiheit ist nicht nur eine Kategorie der Vergangenheit, sondern auch sehr real in der Gegenwart zu finden. Im Mittelpunkt stehen Menschen verschiedener sozialer, politischer und religiöser Herkunft, die den Mut aufbrachten, den Diktaturen und ihrem totalitären Herrschaftsanspruch die Stirn zu bieten.
Auf 24 Ausstellungstafeln werden Beispiele von mutigen und couragierten Bürgern gezeigt. Der erste Teil thematisiert die Zeit von 1933 bis 1945. Arbeiter, die aufmunternde Worte an Flüchtlinge richteten oder den Hitlergruß verweigerten, Studenten, wie Sophie Scholl und ihre Freunde von der Weißen Rose, aufrechte Bürger aus Politik und Kirche stehen hier stellvertretend für viele andere Mutige und Aufrechte. Im zweiten Teil, von 1945 bis 1989, werden unter anderem die streikenden Bauarbeiter in Ostberlin vom 17. Juni 1953 vorgestellt, daneben Jugendliche in Ostberlin und Prag, die gegen den Einmarsch in Prag im August 1968 demonstrierten, bis hin zu den friedlich demonstrierenden Bürgern im Herbst 1989 in Magdeburg.
Die Ausstellung entstand in Kooperation der Gedenkstätte Moritzplatz Magdeburg; der Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes, Außenstelle Magdeburg; des Landesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes, Sachsen-Anhalt; der Friedrich-Ebert-Stiftung; der Konrad-Adenauer-Stiftung; der Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn und der Gedenkstätte "Roter Ochse".
Die Botschaftsflüchtlinge auf ihrer Fahrt von Prag nach Hof
12.08 bis 30.09.2005
DDR-Bürger besteigen am 30. September 1989 einen
bereitgestellten Sonderzug in die Bundesrepublik Deutschland
auf dem Prager Vorstadtbahnhof Liben.
Im September 1989 besetzten DDR-Bürger die bundesdeutschen Botschaften in Warschau, Prag sowie die Ständige Vertretung in Ost-Berlin. Sie versuchten ihre Ausreise in die Bundesrepublik Deutschland zu erzwingen. Die Tage der Deutschen Demokratischen Republik und somit des SED-Regimes waren gezählt ...
In der Nacht vom 30. September zum 1. Oktober 1989 rollten die ersten Züge von Prag über Dresden, Karl-Marx-Stadt (heute Chemnitz), Reichenbach und Plauen ins bayerische Hof. Das Ministerium für Staatssicherheit führte die Ausweisung der Botschaftsflüchtlinge über das Territorium der DDR einschließlich der Streckensicherung unter der Bezeichnung „Aktion Zug“.
Eine Ausstellung der Bundesbeauftragten für die Unterlagen der Staatssicherheit, Außenstelle Dresden
Eröffnungsveranstaltung
11. August 2005, 11 Uhr
Bereits Gras über der deutsch-deutschen Grenze?
Spurensuche entlang des ehemaligen Grenzstreifens
05.10. bis 05.12.2005
Seit dem Abbau der Grenzanlagen entlang der deutsch-deutschen Grenze ist viel Zeit ins Land gegangen. Die Frage lautet: Ist eigentlich bereits Gras über die deutsch-deutsche Grenze gewachsen?
Anhand von 25 Tafeln zeigt die Ausstellung Spuren der Grenze, die sich bis Herbst 1989 als kaum überwindbares, eisernes und steinernes Band durch unser Land zogen. Grundlage bildet eine Fotodokumentation, die die Autoren während einer Wanderung entlang der 1378 Kilometer von Prex nach Priwall im Sommer anfertigten, sowie historische Aufnahmen aus dem Archiv der Stiftung Aufarbeitung.
Gefördert von der Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.
Zwangsaussiedlung aus dem Grenzgebiet der DDR an der innerdeutschen Grenze 1952-1989
08.11.2005 bis 31.03.2006
Zwangsaussiedlungen an der ehemaligen innerdeutschen Grenze bedeutete für über 12.000 Menschen, innerhalb weniger Stunden aus ihren Häusern und ihrer Heimat gerissen zu werden. Bürokratisch geplant und technokratisch realisiert wurden "unzuverlässig" eingeschätzte Menschen umgesiedelt, damit ein zehn Meter breiter Todesstreifen und ein 500 Meter tiefer "Schutzstreifen" entstehen konnten.
Auf die ersten Zwangsaussiedlungen unmittelbar nach dem 26. Mai 1952 forderte das Politbüro des Zentralkomitees der DDR nach dem Mauerbau 1961 erneute Zwangaussiedlungen und führte diese auch durch. Weitere Maßnahmen gab es bis in die 1980er Jahre.
Eine Ausstellung der Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn in Kooperation mit dem Verein "Grenzenlos - Wege zum Nachbarn e.V." sowie der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen Anhalt. Mit freundlicher Unterstützung der Lotto-Toto GmbH Sachsen-Anhalt.
Vernissage mit Günter Nooke und Zeitzeugen
07. November 2005 um 11 Uhr in den Räumen der Gedenkstätte. |
| |
|
|
|