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Gedenkstätte trauert um Heinz Grünhagen
Als sich am 17. Juni 1953 Arbeiterinnen und Arbeiter der DDR gegen das SED-Regime erheben, gehört Heinz Grünhagen zu den Anführern des Streiks. Mit Arbeitskollegen fährt der 20 Jahre alte Bauarbeiter von Betrieb zu Betrieb und ruft zu Demonstrationen auf; aus Strausberg versuchen die Protestierenden nach Berlin vorzudringen. Erst die Panzerwagen der sowjetischen Militärmacht bringen den Volksaufstand zum Erliegen. Grünhagen wird von der Stasi verhaftet und als Wortführer des „Aufruhrs“ zu einer mehrjährigen Haftstrafe im Zuchthaus Luckau verurteilt.


Heinz Grünhagen

Grünhagen bei der Ausstellungseröffnung "Freiheit wollen wir!" in der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen im Januar 2004.


Die Gedenkstätte Hohenschönhausen gedenkt des tapferen und auch nach der Wende politisch und gesellschaftlich engagierten Arbeiters. Heinz Grünhagen ist am 11. Juli nach langer schwerer Krankheit im Alter von 79 Jahren gestorben.
Die Beisetzung findet am morgigen Freitag, den 27. Juli 2012, um 10:30 Uhr auf dem Waldfriedhof Strausberg statt.
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