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| Tunesischer Staatssekretär besucht Stasi-Gefängnis |
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Auf Einladung des Bundesjustizministeriums und der Deutschen Stiftung für Internationale Rechtliche Zusammenarbeit (IRZ) hat der tunesische Staatssekretär für Justiz, Ridha Ibn Mahmoud, am Donnerstag (7.6.) die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen besucht. Nach einer Führung durch das ehemalige Untersuchungsgefängnis der DDR-Staatssicherheit sprach er mit Gedenkstättendirektor Hubertus Knabe über den Aufbau einer ähnlichen Gedenkstätte in Tunesien.
Dr. Hubertus Knabe (r.) mit Staatssekretär Ridha Ibn Mahmoud (l.) und seiner Delegation während der Führung durch die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen.
Die tunesische Regierung will ein Gefängnis in der Nähe von Tunis in ein Museum umwandeln. Ridha Ibn Mahmoud erklärte, dass sein Land deshalb sehr an den Erfahrungen der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen interessiert sei. Gedenkstättendirektor Hubertus Knabe sicherte seinerseits zu, Tunesien beim Aufbau eines Erinnerungsortes zu unterstützen.
Seit 2011 fördert die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen die Bemühungen Tunesiens, seine Diktaturvergangenheit aufzuarbeiten. Im Rahmen eines vom Auswärtigen Amt geförderten Projektes kooperiert die Gedenkstätte dabei mit staatlichen und gesellschaftlichen Institutionen. | Zurück zur Übersicht
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