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Lesung mit Bei Ling
Ausgewiesen - Über China

Die Wirtschaftsmacht China zeigt immer wieder ihr wahres Gesicht als ein kommunistisches, totalitäres Regime. Auch der Schriftsteller und Verleger Bei Ling bekam das zu spüren: In seiner Heimat wurde er von der Zensurbehörde verfolgt, er wurde verhaftet, schließlich aufgrund internationaler Proteste freigelassen. Doch ist er für immer aus seiner Heimat China verbannt.

In seinem neuen, im Suhrkamp Verlag erschienenen Buch berichtet Bei Ling von seinen Erfahrungen mit der chinesischen Staatsmacht. Erstmal wurde es am vergangenen Donnerstag in Berlin vorgestellt. Ling erzählte vom Alltag als Verleger, von seinem Kampf mit der Zensurbehörde und schließlich vom Leben als Exilautor, der eigenen Sprache beraubt.

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Der Autor und Verleger Bei Ling (l.) im Gespräch mit Helmuth Frauendorfer
und dem Schriftsteller Liao Yiwu (r.)


Wie bei seinen Freunden, dem Künstler Ai Weiwei oder den Schriftstellern Liu Xiaobo und Liao Yiwu, entlarvt auch sein Schicksal die Angst der Mächtigen in China vor dem Wort. Über Liu Xiaobo hat Bei Ling im Jahr 2010 die erste Biographie des chinesischen Friedensnobelpreisträgers vorgelegt.
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