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| Chronik der Gewalt - Litauen 1939-1941 | Der baltische Weg - Das Baltikum 1989 |
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Ausstellungseröffnung Chronik der Gewalt - Litauen 1939-1941 | Der baltische Weg - Das Baltikum 1989
Vor 70 Jahren schlossen Hitler und Stalin einen Nichtangriffspakt und vereinbarten, den Osten Europas unter sich aufzuteilen. Im September 1939 marschierten deutsche und sowjetische Truppen in Polen ein. 1940 ließ Stalin auch Estland, Lettland und Litauen besetzen. Tausende Balten wurden in sibirische Arbeitslager verschleppt, ihre Staaten der Sowjetunion einverleibt. Nach fünfzig Jahren kommunistischer Diktatur wollten die Menschen im Baltikum ihre Unabhängigkeit zurückgewinnen. Am 23. August 1989, dem Jahrestag des Hitler-Stalin-Paktes, bildeten sie die längste Menschenkette aller Zeiten. Auf 600 Kilometern faßten sich über eine Million Esten, Letten und Litauer an den Händen, um für ein Ende der Fremdherrschaft zu demonstrieren. Wenig später erklärten die baltischen Staaten ihre Unabhängigkeit.
Die beiden Wanderausstellungen des litauischen Zentrums zur Erforschung von Genozid und Widerstand sowie des Außenministeriums der Republik Litauens schildern den Beginn der sowjetischen Okkupation 1939 – und den mutigen Versuch, sie 1989 zu überwinden. Sie werden vom 22. Oktober 2009 bis zum 15. Januar 2010 in den Räumen der Gedenkstätte gezeigt.
Der Eintritt ist frei.
Die Ausstellungseröffnung findet am 22. Oktober um 18:30 Uhr in der Gedenkstätte statt.
Programm
Begrüßung
Siegfried Reiprich, stellvertretender Direktor der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen
Grußwort
Mindaugas Butkus, Botschafter der Republik Litauens
Einführung in die Ausstellung
Rasa Balcikonyte, Kulturattachée der Republik Litauens
Filmvorführung
The Soviet Story, Lettland 2008
Dokumentarfilm über die Hintergründe des Hitler-Stalin-Paktes und deren Auswirkungen auf den Zweiten Weltkrieg
Wegen der eingeschränkten Platzkapazitäten wird um Anmeldung gebeten: Telefon 030 / 98 60 82-413, Fax 030 / 98 60 82-464, Email a.kockisch@stiftung-hsh.de. | Zurück zur Übersicht
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