7.4.2018 | Historiker Hubertus Knabe kritisiert das Marx-Denkmal in Trier

Titelbild Trier web
Zum 200. Geburtstag errichtet seine Heimatstadt Trier Karl Marx ein Denkmal. Ist das zeitgemäß? Auf keinen Fall, sagt der Historiker Hubertus Knabe. Er ist überzeugt: Trier hätte das Geschenk aus China ablehnen sollen. Im Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) am Donnerstag (29.03.) erklärt der Leiter der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen im ehemaligen Stasi-Gefängnis, warum er die Bedeutung von Marx für überschätzt hält - und warum Stasi-Opfer über die Statue entsetzt sind.

Historiker Hubertus Knabe kritisiert das Marx-Denkmal in Trier

„Man kann die kommunistischen Verbrechen nicht von Marx lösen“

Von Michael Merten (KNA)

Der 1959 in Unna geborene Knabe studierte Geschichte und Germanistik in Bremen. Er forschte und lehrte in Bremen, Berlin und Ljubljana und war von 1992 bis 2000 in der Forschungsabteilung der Stasi-Unterlagenbehörde tätig. Seit 2001 ist er wissenschaftlicher Direktor der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen.

Download des Interviews

Vorschlag zur Zitierweise: Michael Merten, Historiker Hubertus Knabe kritisiert das Marx-Denkmal in Trier, „Man kann die kommunistischen Verbrechen nicht von Marx lösen“, Berichte und Meinungen, 01/2018