17.10.2017 | Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen 1989 bis 2000

Hauptgebaeude 1990 001
Die folgende Chronik soll die hindernisreichen Etappen zur Entstehung der Stiftung Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen aufzeigen sowie an die verschiedenen Personen erinnern, die beteiligt waren und die die damaligen Geschehnisse forciert oder mitunter auch gehemmt haben.

Vom zentralen „Stasi-Knast“ zum bedeutensten Erinnerungsort der zweiten deutschen Diktatur. Zur Entstehungsgeschichte der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen 1989 bis 2000. Eine Chronik

Zeitschrift des Forschungsverbunds SED-Staat, 41/2017, S. 59-76

Von Peter Erler

Unter den euphorisch klingenden Slogans „Glasnost“ und „Perestroika“ nahm die Kommunistische Partei der Sowjetunion in der Gorbatschow-Ära einen zweiten großen Anlauf zur Aufarbeitung ihrer eigenen, verdrängten Geschichte. Historiker der KPdSU berichteten in den Medien ungeschminkt über die verbrecherischen Untaten des Stalinismus und die Zentrale Parteikontrollkommission betrieb die Rehabilitierung bisher verfemter Politiker und anderer Persönlichkeiten.

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Vorschlag zur Zitierweise: Vom zentralen „Stasi-Knast“ zum bedeutensten Erinnerungsort der zweiten deutschen Diktatur. Zur Entstehungsgeschichte der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen 1989 bis 2000. Eine Chronik, Studien und Analysen, 10/2017