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Aufarbeitung der Geschichte der SBZ und der DDR
Auf dem gesamten Bundesgebiet sind in den vergangenen Jahren Institutionen zur wissenschaftlichen Aufarbeitung der Geschichte der SBZ und der DDR eingerichtet worden. Noch 1990 ist im Einigungsvertrag zwischen der Bundesrepublik und der DDR die Einsetzung eines Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen festgelegt worden, 1991 nahm dessen Behörde in Berlin ihre Arbeit auf. Neben der Archivierung des MfS-Aktenmaterials wendet sich die BStU mit Veranstaltungen, Publikationen und Ausstellungen an die Öffentlichkeit.

Die Landesbeauftragten der Länder Berlin, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Brandenburg unterstützen den Bundesbeauftragten bei der Wahrnehmung seiner Aufgaben.

Als Ergebnis zweier Enquete-Kommissionen des Deutschen Bundestags wurde 1998 die Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur gegründet, die mittlerweile als bundesunmittelbare Stiftung Stipendien zur wissenschaftlichen Aufarbeitung der DDR-Geschichte vergibt, Forschungs- und Publikationsinitiativen fördert und durch ein umfangreiches Veranstaltungsangebot über Ursachen, Geschichte und Folgen der SED-Diktatur aufklärt.

An der Freien Universität Berlin wurde 1992 der Forschungsverbund SED-Staat eingerichtet. Der Verband wurde mit dem Ziel gegründet, unter Zuhilfenahme von zuvor unzugänglichen Materialien, die nach dem Zusammenbruch der DDR völlig neue Forschungsvorhaben ermöglichten, die äußeren und inneren Voraussetzungen der vierzigjährigen Existenz einer zweiten deutschen Diktatur im 20. Jahrhundert zu untersuchen. In Potsdam widmet sich das Zentrum für Zeithistorische Forschung (ZZF) seit 1996 der vergleichenden Erforschung der Geschichte der SBZ/DDR, dem Vergleich der SBZ/DDR mit dem Nationalsozialismus und mit den Staaten Mittelost- und Osteuropas sowie der Geschichte der deutsch-deutschen Beziehungen.

1990 wurde in Berlin-Prenzlauer Berg die Robert-Havemann-Gesellschaft zur Vermittlung Geschichte und Erfahrungen der Opposition und Bürgerbewegungen in der DDR und in Osteuropa gegründet. Sie betreut seit den frühen 1990er Jahren das Robert-Havemann- und das Matthias-Domaschk-Archiv deren Bestände ein umfassendes Bild der Entwicklung der DDR-Opposition seit Beginn der 70er Jahre bis zum Entstehen und Wirken der Bürgerbewegungen in den 1980er Jahren bis zur Friedlichen Revolution von 1989 und darüber hinaus präsentieren. Hans-Eberhard Zahn, ehemaliger Häftling von Hohenschönhausen und heute Beiratsmitglied und Besucherreferent der Stiftung, präsentiert auf seiner privaten Homepage eigene Erinnerungen an die friedliche Revolution 1989. Die Video-8-Aufnahmen zeugen vom Fall der Mauer aus direkter Nähe.

Seit September 1999 gibt es bei der Stiftung Sächsische Gedenkstätten die Dokumentationsstelle Widerstands- und Repressionsgeschichte in der NS-Zeit und der SBZ/DDR. Sie forscht und gibt Auskünfte zu Opfergruppen des Nationalsozialismus, sowjetischen und deutschen Kriegsgefangenen, Speziallagerhäftlingen und Verurteilten sowjetischer Militärtribunale aus der Nachkriegszeit sowie insgesamt zu politischen Häftlingen der SED-Diktatur. Desweiteren berät sie Antragsteller im Zusammenhang mit dem Russischen Rehabilitierungsgesetz.

Im Vorfeld des 20. Jahrestags der friedlichen Revolution in der DDR hat die Konrad-Adenauer-Stiftung ein Internetportal zum Alltag und Leben in der DDR erarbeitet. DDR - Mythos und Wirklichkeit räumt auf mit weit verbreiteten Irrtümern und historischen Ungenauigkeiten. Das Portal bietet auch didaktisch aufbereitete Materialien für Lehrerinnen und Lehrer sowie Interviews mit Zeitzeugen. Das Portal Deine Geschichte möchte vor allem Jugendliche anregen, sich mit ihrer Vergangenheit auseinander zu setzen. Dazu sind auch selbst gemachte Beiträge, Videos und Zeitzeugeninterviews zu sehen.

Das Internetportal "Orte der Repression in SBZ und DDR" fasst seit 2011 Gedenkstätten, Museen und historische Orte zusammen, die an Opfer und Leiden infolge repressiver Herrschaftsausübung in der sowjetischen Besatzungszone (SBZ) und der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) erinnern.

Der Zeitzeuge, Autor und Diplomingenieur Wolf Deinert organisiert Workshops zur Produktion von Hörbüchern und Hörspielen mit der Thematik DDR-Geschichte: Entwicklung, Verfolgung, Untergang.
 
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Bitte beachten Sie, dass die Besichtigung des ehemaligen Stasi-Gefängnisses bislang nur im Rahmen einer Führung möglich ist. Wir danken für Ihr Verständnis.