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Pädagogische Arbeitsstelle
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Seit dem Sturz des kommunistischen Systems in Ostdeutschland ist eine neue Generation herangewachsen, die die DDR nur noch vom Hörensagen kennt. Um der zunehmenden Unwissenheit über die zweite deutsche Diktatur entgegenzuwirken, hat der Berliner Senator für Bildung, Wissenschaft und Forschung in der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen eine Pädagogische Arbeitsstelle eingerichtet. Erfahrene Lehrkräfte kümmern sich dort um die qualifizierte Betreuung von Schülern und Lehrern.
In Berlin wurden neue Rahmenlehrpläne in Kraft gesetzt, die den Schulen vorschreiben, verstärkt außerschulische Lernorte einzubeziehen. Ein solcher Lernort ist die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen.
Das ehemalige zentrale Untersuchungsgefängnis der Stasi in Berlin-Hohenschönhausen ist wie kaum ein anderer Ort in Deutschland zum Symbol der Unfreiheit geworden. Tausende politisch Verfolgte waren dort unter menschenunwürdigen Bedingungen inhaftiert.
Eine Schülergruppe im Gespräch mit einem Zeitzeugen in der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen
Freiheit – für uns ein ganz selbstverständlicher Teil unseres Lebens. Dass dies in Deutschland lange Zeit nicht selbstverständlich war, ist den meisten gar nicht mehr bewusst. Doch in der ehemaligen DDR, die erst am 3. Oktober 1990 mit der Wiedervereinigung endgültig Geschichte wurde, waren Deutsche alles andere als frei. Sie wurden ausspioniert, konnten nicht frei wählen, durften das Land nicht verlassen und wurden, wenn sie das DDR-Regime kritisierten oder versuchten zu fliehen, oft einfach eingesperrt. |
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