Start | | Aktuell | Kontakt | Besucheranmeldung | Impressum |
   
 
 Gedenkstätte
 Historischer Ort
  Speziallager
  Sowjet-Gefängnis
  Stasi-Gefängnis
  Haftkrankenhaus
  Ermittlungsabteilung
  Haftabteilung
  Sperrbezirk
  Staatssicherheit
 Besucherbetreuung
 Schule und Lehrer
 Veranstaltungen
 Ausstellungen
 Publikationen
 Forschung
 Pressebereich
 Weitere Infos

Spendenkonto
Sparkasse Berlin
BLZ 100 500 00
Kto.-Nr. 0190 205 741

Ihre Spende fließt an den Förderverein Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, der damit unsere Arbeit unterstützt. Vielen Dank!

Info:
Български
Česky
Dansk
Deutsch
English
Español
Eesti keel
Français
Italiano
Latviski
Lietuvių kalba
Nederlands
Polski
ПоـРусски
Slovenščina
Svenska
Türkçe
 
Dienstsitz der Haftabteilung des MfS
Hauptgebäude
Verwaltungsgebäude der ehem.
Untersuchungshaftanstalt des Ministeriums für Staatssicherheit.

Auf dem Gelände der Untersuchungshaftanstalt in Berlin-Hohenschönhausen befand sich auch die für die Gefängnisse des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) verantwortliche Abteilung XIV. Sie war in erster Linie für die zentralen Untersuchungshaftanstalten (UHA) des MfS in Berlin-Hohenschönhausen (UHA I) und Lichtenberg (UHA II) sowie das Haftkrankenhaus zuständig. Uniformierte Mitarbeiter der Abteilung nahmen die Häftlinge bei ihrer Einlieferung in Empfang, führten die obligatorischen Körperdurchsuchungen durch und sperrten sie in den Zellen ein. Regelmäßig beobachteten sie die Gefangenen durch den Türspion, reichten ihnen das Essen durch die Türluke und brachten sie zur Vernehmung. Beim Öffnen der Zellentür mussten die Häftlinge zurücktreten und sich mit ihrer Gefangenennummer melden.
Die Abteilung XIV war auch für die Anleitung und Kontrolle des Wachpersonals in den 15 MfS-Untersuchungsgefängnissen der einzelnen Bezirke zuständig. Sie verfügte 1989 über 255 Mitarbeiter. Seit 1963 wurde sie von Siegfried Rataizick geleitet, der sich 1984 an der Juristischen Hochschule des MfS in Potsdam zum Dr. jur. promovieren ließ. Seit 1975 bekleidete er den Rang eines Oberst.

Das Leitungsbüro befand sich in einem Seitenflügel der früheren Großküche und späteren sowjetischen Internierungslagers. Häftlinge mussten das Backsteingebäude 1966/67 im vorderen Teil um zwei Etagen aufstocken. In dem Gebäude befanden sich auch Umkleide- und Konferenzräume sowie Büros der Abteilung, im ehemaligen Kellergefängnis (“U-Boot”) gab es eine Sauna. Als der Staatssicherheitsdienst Anfang 1990 aufgelöst wurde, übernahm das Ministerium des Innern der DDR das Gefängnis.


 
Koordinierendes Zeitzeugenbüro

Zur Zeitzeugenbörse
Recherchieren Sie hier nach Zeitzeugen in Ihrem Bundesland.

Politische Gefangene heute

Politische Gefangene heute

In Kooperation mit
amnesty international

Alles Geschichte?
Linksextremismus
in Deutschland heute

Linksextremismus in Deutschland heute

Bitte beachten Sie, dass die Besichtigung des ehemaligen Stasi-Gefängnisses bislang nur im Rahmen einer Führung möglich ist. Wir danken für Ihr Verständnis.