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Förderverein Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen
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Verleihung des Einheitspreises an den Förderverein,
3. Oktober 2004.
Der Förderverein Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen stellt sich die Aufgabe, die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen bei der Auseinandersetzung mit der kommunistischen Diktatur in Ostdeutschland materiell und ideell zu fördern. Mit Unterstützung von Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens soll der Verein zusätzliche Kräfte und finanzielle Mittel für die Arbeit der Gedenkstätte mobilisieren. Die Organisationsform als gemeinnütziger Verein soll nicht nur die Spendenbereitschaft von interessierten Unternehmen und Einzelpersonen erhöhen, sondern gewährleistet auch die Unabhängigkeit von staatlichen Einflußnahmen.
Organisationen oder privatwirtschaftliche Unternehmen, die den Förderverein unterstützen, werden von der Gedenkstätte auf Wunsch gerne öffentlich erwähnt. Für Spenden werden Spendenbescheinigungen ausgestellt.
Das Spendenkonto lautet:
Commerzbank Berlin
Kontonummer 622 622 900
Bankleitzahl 120 400 00
05.07.2012
Ausschreibung Hohenschönhausen-Preis 2012
Förderverein der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen prämiert erneut Aufarbeitung der SED-Diktatur und bittet um Vorschläge
Der Förderverein Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen schreibt zum dritten Mal den Hohenschönhausen-Preis aus. Durch den Preis sollen Persönlichkeiten ausgezeichnet werden, die sich in herausgehobener Wei-se um die kritische Auseinandersetzung mit der kommunistischen Diktatur ver-dient gemacht haben. Der Preis ist mit 5000 Euro dotiert und kann auch geteilt werden. Preisträger waren bisher der Schriftsteller Joachim Walther und der Pub-lizist Karl Wilhelm Fricke.
Gesucht werden sowohl herausragende wissenschaftliche Arbeiten als auch inte-ressante künstlerische Projekte oder journalistische Arbeiten, die sich mit der SED-Diktatur auseinandersetzen. Die Arbeiten können bis einschließlich 25. Au-gust 2012 beim Förderverein eingereicht oder vorgeschlagen werden. Diese sind ausschließlich zu richten an den Förderverein Gedenkstätte Berlin-Hohen-schönhausen – Politische Bildung – Genslerstraße 66, 13055 Berlin. Der Preisträger wird von einer unabhängigen Jury mit Vertretern aus Politik, Wissen-schaft, Medien, Literatur, Film, Verfolgtenverbänden sowie der Gedenkstätte gewählt. Dazu gehören unter anderem der Autor Marko Martin sowie der Politik-wissenschaftler Prof. Dr. Arnulf Baring.
Die Verleihung des Preises findet zum Jahresende im Rahmen eines Festaktes in Berlin statt. Mit dem Preis soll nicht nur dem Engagement der Preisträger öf-fentlich Respekt gezollt werden – er dient auch der Förderung der Aufarbeitungs-aktivitäten. Der Preis ist nach der ehemaligen Untersuchungshaftanstalt des Mi-nisteriums für Staatssicherheit der DDR in Berlin-Hohenschönhausen benannt, um an das dort während der kommunistischen Diktatur begangene Unrecht zu erinnern. Heute arbeitet die Gedenkstätte an diesem Ort die politische Verfolgung und Justiz aus der Zeit der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) und der DDR auf.
Der Förderverein der Gedenkstätte wurde im Jahr 2003 auf Initiative des heutigen Vereinsvorsitzenden Dr. Jörg Kürschner und des Diplom-Psychologen Hans-Eberhard Zahn ins Leben gerufen. Zu den Gründungsmitgliedern zählen neben ehemaligen Häftlingen, Bürgerrechtlern, Wissenschaftlern und Publizisten auch herausragende Personen des öffentlichen Lebens wie Bundeskanzler a. D. Dr. Helmut Kohl und Bundestagsvizepräsident Dr. Hermann Otto Solms.
Weitere Informationen erhalten Sie bei Dr. Jörg Kürschner
(Telefon 030 – 22 48 99 20, 0172 785 50 40,
E-Mail: info@foerderverein-hsh.de).
Wer mit dem Förderverein Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen Kontakt aufnehmen möchte, wende sich bitte an
Förderverein e.V.
Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen
Dinkelsbühler Steig 12
13465 Berlin
Tel./Fax: 0 30 - 22 48 99 20
Und hier finden Sie den Förderverein im Internet. |
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