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Das Gelände
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Lageplan der ehem. Untersuchungshaftanstalt des
Ministeriums für Staatssicherheit.
Zum Komplex der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen gehören mehrere Gebäude: die ehemalige Großküche, die nach 1945 als Lager und in den 1950er Jahren als Untersuchungshaftanstalt diente (Altbau); der neue, 1961 fertiggestellte dreistöckige Gefängnisbau mit angegliedertem Vernehmertrakt (Neubau); das mehrfach erweitere Haftkrankenhaus des Staatssicherheitsdienstes; der so genannte Werkstatthof mit Unterkünften und Werkstätten für etwa 25 männliche Strafgefangene, die dort handwerkliche Arbeiten verrichten mussten; ein ausgedehnter Garagentrakt für die Fahrzeuge der Beschäftigten sowie die äußeren Befestigungsanlagen mit drei Wachtürmen, einer Fahrzeugschleuse und einer vier Meter hohen, stacheldrahtbewehrten Mauer. Durch den mehrjährigen Leerstand und die teilweise unzureichende Bauweise befinden sich die verschiedenen Gebäude zum Teil in einem sehr schlechten Zustand.
Der gesamte Komplex wurde 1992 unter Denkmalschutz gestellt. Um die Anlage vor dem Verfall zu schützen, beauftragte die Senatsbauverwaltung im Frühjahr 1999 eine Arbeitsgruppe mit der denkmalrechtlichen Erfassung des Gebäudebestands und der eingetretenen Schäden. Ein zentrales Problem bei der Sanierung ist, dass sich verschiedene Schichten und Spuren überlagern. Wichtige Bereiche wurden noch unter der Regie des Staatssicherheitsdienstes umgenutzt und baulich so verändert, dass der ursprüngliche Zustand des Gefängnisses nicht mehr überall sichtbar ist. Bei den denkmalpflegerischen Maßnahmen muss jeweils entschieden werden, welcher historische Zustand wiederhergestellt werden soll. Für die Nutzung als Gedenkstätte sind teilweise erhebliche Umbauten erforderlich. Cafeteria, Buchladen oder Veranstaltungsräume sind ebenso notwendig wie Brandschutzvorkehrungen, IT-Leitungen, Besucher-WC’s und Fluchtwege, die es in dem Gefängnis naturgemäß nicht gegeben hat.
Bauarbeiten im Eingangsbereich, Sommer 2005.
Im Jahr 2000 wurde mit der Instandhaltung, der denkmalpflegerischen Rekonstruktion und dem Umbau begonnen. Außer am Haftkrankenhaus konnte die Sanierung der Dächer, des Mauerwerkes und der Fenster inzwischen abgeschlossen werden, sodass die Gebäude gegen Wettereinflüsse geschützt sind. Aufgrund der erheblichen Kosten und neuer Planungsüberlegungen für die Schaffung einer größeren Ausstellungsfläche wurden die Maßnahmen im Sommer 2002 jedoch gestoppt. Im Jahr 2005 wurden umfangreiche Baumaßnahmen im Eingangsbereich sowie auf den Wegen zum Zellentrakt, Rosenhof und Haftkrankenhaus durchgeführt.
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